31.07.2026
First-Party Data sind Daten, die ein Unternehmen direkt über eigene Kanäle und Kundenkontakte erhebt. Dazu zählen beispielsweise Website- und App-Interaktionen, Käufe, CRM-Daten, Newsletter-Anmeldungen, Supportanfragen oder Angaben aus Kundenkonten. Bewusst mitgeteilte Präferenzen werden häufig als Zero-Party Data bezeichnet, während Third-Party Data von externen Datenanbietern stammen.
Unternehmen können First-Party Data nutzen, um Zielgruppen zu segmentieren, Inhalte zu personalisieren, Kampagnen zu messen oder bestehende Kunden gezielt anzusprechen. Da Herkunft und Erhebungszweck bekannt sind, lässt sich die Datenqualität meist besser kontrollieren als bei fremden Datensätzen.
Beispiel:
Ein Onlineshop bildet aus seinen Bestelldaten ein Segment wiederkehrender Käufer und bewirbt passende Ergänzungsprodukte. Entscheidend ist, dass die Daten rechtmäßig erhoben, nur für festgelegte Zwecke verwendet, sicher gespeichert und aktuell gehalten werden. First-Party Data sind damit eine wichtige Grundlage für datenschutzorientiertes Marketing, ersetzen aber weder die erforderliche Rechtsgrundlage noch ein sauberes Datenmanagement.