Brand Safety einfach erklärt

Brand Safety umfasst alle Maßnahmen, die verhindern sollen, dass Anzeigen einer Marke neben unpassenden oder schädlichen Inhalten erscheinen. Dazu zählen etwa Gewalt, Hassrede, Desinformation oder nicht jugendfreie Inhalte.

Das Risiko entsteht vor allem bei Display-, Video- und Programmatic-Kampagnen, bei denen Anzeigen auf vielen Websites, Apps oder Kanälen ausgespielt werden. Werbetreibende steuern Brand Safety über Ausschlusslisten, Inventartypen, Inhaltskategorien und die Placement-Kontrollen der Werbeplattformen. Spezialisierte Verifizierungsanbieter prüfen die Umfelder zusätzlich. Eng verwandt ist Brand Suitability: Sie legt fest, welche Umfelder zu einer Marke passen, und nicht nur, welche grundsätzlich ausgeschlossen werden. Zu strenge Filter können die Reichweite allerdings stark einschränken. Die Anforderungen unterscheiden sich je nach Branche: Was für eine Lifestyle-Marke unkritisch ist, kann für eine Bank ein Risiko sein.

Beispiel:
Ein Versicherer schließt Nachrichtenumfelder zu Unfällen und Katastrophen aus. So reduziert er das Risiko, dass seine Imagekampagne neben Berichten erscheint, in deren Umfeld die Werbung unpassend wirken würde.

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