25.08.2025
Viewability (deutsch: Sichtbarkeit) bezeichnet im Online-Marketing die Messung, wie viel Prozent einer digitalen Werbeanzeige tatsächlich für den Nutzer sichtbar waren, also ob die Anzeige beim Besuch der Seite wirklich im sichtbaren Bereich des Bildschirms und für eine ausreichende Dauer eingeblendet wurde.
Hintergrund: Viele Werbeanzeigen werden technisch zwar ausgeliefert (gezählt als Impressions), sind aber für den Nutzer nicht unbedingt sichtbar, zum Beispiel, weil sie außerhalb des sichtbaren Bildschirmausschnitts (Below the Fold) stehen oder die Seite schnell weitergescrollt wird.
Werbetreibende möchten jedoch natürlich nur für Anzeigen zahlen, die realistisch wahrgenommen werden.
Die gängige Definition (z. B. nach Media Rating Council/Interactive Advertising Bureau):
Beispiel:
Eine Banneranzeige am Anfang eines Artikels wird geladen, der Besucher scrollt sofort vorbei, ohne sie zu sehen, die Impression zählt, aber die Viewability nicht. Erst wenn die Anzeige tatsächlich lange genug im Blickfeld ist, gilt sie als „viewable“.
Eine hohe Viewability-Rate zeigt an, dass Anzeigen auch tatsächlich wahrgenommen werden können. Viele Werbekunden buchen ihre Kampagnen heute gezielt nach Viewability, um Streuverluste zu minimieren und nur für effektiv sichtbare Werbung zu bezahlen.