22.10.2026
Negative Keywords, in Google Ads auszuschließende Keywords genannt, sind Begriffe, bei denen eine Anzeige nicht ausgeliefert werden soll. Sie helfen dabei, die Ausspielung bei bestimmten, nicht zum Angebot passenden Suchanfragen auszuschließen und unnötige Werbeausgaben zu reduzieren.
Negative Keywords lassen sich je nach Kampagnentyp auf Konto-, Kampagnen- oder Anzeigengruppenebene sowie über Listen für mehrere Kampagnen hinterlegen. Auch für sie gibt es die Keyword-Optionen „weitgehend passend“, „passende Wortgruppe“ und „genau passend“, die unterschiedlich streng greifen. Anders als bei normalen Keywords werden Synonyme sowie Singular- und Pluralformen dabei nicht automatisch berücksichtigt. Die wichtigste Quelle für neue Ausschlüsse ist der Suchbegriffbericht. Zu breite Ausschlüsse können allerdings auch relevante Anfragen blockieren und sollten regelmäßig geprüft werden. Besonders bei weitgehend passenden Keywords und automatisierten Kampagnen sind sie ein wichtiges Steuerungsinstrument.
Beispiel:
Ein Anbieter von Premium-Software schließt Begriffe wie „kostenlos“ und „Crack“ aus. So erscheinen die Anzeigen nicht bei Suchanfragen mit diesen Begriffen.

